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Sind Fotobuden eine günstige Alternative?

Als ich im vergangenen März, nach einer Fortbildung, im Bahnof Neumünster an einer der billig Fotobuden sah, dass man neben der üblichen Passbilder nun auch Effektfotos wie zB. ein Andy-Warhol-Portrait für einen schlappen Euro machen kann, habe ich mich erstmal erschrocken. Schliesslich würde bei mir ähnliches ca. 29,- € im Posterformat 60*80 cm kosten! Da kommt ja keiner mehr zu mir!

Probiere das mal aus, dachte ich mir, mal sehen, was man für den Euro bekommt:

Zum einen, konnte man die Höhe der Kamera nicht ändern, so dass ich "fast schon liegend" meinen Kopf nicht aufs Bild bekam.

Als das Foto gemacht wurde, gab es kein Blitzlicht, lediglich seichtes Permanentlicht... nun gut... mal sehen was das wird!?

Als das Foto ausgedruckt wurde (Ergebniss siehe oben), war ich erleichtert, denn es war kaum bis gar nichts vom Gesicht zu erkennen, da das Foto vollkommen unterbelichtet war.

Warum erleichtert? Weil diese Fotobuden trotz des Kampfpreises dem Fotografen, also auch mir als Fotodesigner, absolut keine Konkurenz sind. Die automatisierten Prozesse, die solch einen Preis ermöglichen, können mit einem menschlichen Auge und individuellen, künstlerisch, gestalterischen Entscheidungen und manuellem Finetuning einfach nicht mithalten...

... Gott sei dank !!! :-)

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Willkommen im Blog von Mo´s Fotostudio, Hochzeitsfotograf Helge Peters.

(Neu gestratet im Mai 2016)

 

Wir zeigen hier Bilder und erzählen Geschichten aus der Welt der Fotografie, viel Spass dabei!

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